Deutsch-Polnischer MINT-Workshop: Energie der Zukunft: Sonne, Wind und Wasserstoff

Energia przyszłości: słońce, wiatr i wodór

Projektnummer: P-40169-26

Das Projekt wurde durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk gefördert

Ziel des Projektes:

  •            Das Projekt zielt darauf ab, eine Sammlung von Experimenten zu erstellen, umzusetzen und weiterzuentwickeln, die sich mit der Gewinnung elektrischer Energie durch die Umwandlung chemischer, Licht- und Windenergie befassen. Dies erweitert das Verständnis der Schüler: innen beider Länder über die Rolle erneuerbarer Energien im Kontext von Klimaschutz und Ressourcennachhaltigkeit sowie deren Auswirkungen auf die Energiesicherheit und wirtschaftlichen Chancen in beiden Ländern.
  •       Schüler: innen und Lehrkräfte beider Länder nehmen an verschiedenen Aktivitäten teil, die die Durchführung von Schulexperimenten im Physiklabor der Heinrich-Wieland-Schule bis hin zum Kennenlernen neuersten Forschungsergebnissen an der größten europäischen Forschungsinfrastruktur für erneuerbare Energie am Karlsruhen Institut für Technologie (KIT) kombinieren.
  •       Bei der Besichtigung des Mercedes-Benz-Museums und des Porsche-Museums in Stuttgart lernen die Teilnehmer: innen konkrete Umsetzung erneuerbarer Energien in der Automobilindustrie durch neue Mobilitätskonzepte sowie technische Innovationen kennen.
  •        Das Projekt beinhaltet ebenfalls eine interkulturelle Komponente, die den Austausch, das Verständnis und die Wertschätzung für die Vielfalt der Sprachen, Traditionen und Lebensstile unserer Schülergruppen fördert.

Teilnehmer: 

14 polnische Schüler*innen und 4 Lehrkräfte aus 2 Liceum Ogólnokształcące im. Marii Skłodowskiej-Curie w Gorzowie Wielkopolskim, Zespół Szkół Technicznych i Ogólnokształcących w Gorzowie Wielkopolskim und Mitglieder der Stiftung zur Förderung der Bildung Pro Synergia in Gorzów Wielkopolski

 

18 Schüler*innen und 3 Lehrkräfte von Heinrich-Wieland-Schule in Pforzheim

Programm des Projektes:

1.Tag: Kennenlernen und organisatorische Hinweise

Nach dem Kennenlernen der Schüler: innen und Lehrkräfte erfolgt die Besprechung organisatorischer Aspekte der Zusammenarbeit (zeitlicher Ablauf der Projekt-Aktivitäten, Fahrplan, Fahrkarten).

Ausführliche Informationen zu den geplanten Experimenten, sowie zu den zum Projekt gehörigen außerschulischen Veranstaltungen haben alle Teilnehmer am ersten Tag des Treffens bekommen. Darüber hinaus erfolgte die Übergabe der personalisierten Mappen mit dem Programm des Treffens.

Für die Planung und Umsetzung der Ziele und Aktivitäten wurden Kommunikationswerkzeugen wie E-Mail, Chats oder virtuelle Plattformen mit Dateifreigabe, Aufgabenverteilung, Diskussionsmöglichkeiten und Zeitplanung verwendet. Diese unterstützen die Verständigung über gegenseitige Erwartungen und Arbeitsformen und ermöglichen einen einfachen, zentralen Zugang für alle Beteiligten.

 

2.Tag: Offizielle Eröffnung der internationalen Schülerbegegnung im Rahmen des Projektes

Begrüßung des polnischen Teams durch die Schulleitung der Heinrich-Wieland-Schule

2.Tag: Einführung der Schüler in die grundlegenden Konzepte der erneuerbaren Energien

In Physiklabor der Heinrich-Wieland-Schule experimentieren die Schüler: innen in gemischten Gruppen an 5 Stationen. Durchgeführt sind Experimenten zur Erzeugung elektrischer Energie aus Sonne, Wind und Wasserstoff. Messdaten werden gemeinsam erfasst und interpretiert. 

Die Teilnehmende tauschen sich über die gewonnenen Erkenntnisse sowie die experimentellen Aufbauten, Beobachtungen, Messmethoden und Messdaten aus und diskutieren Möglichkeiten zur Integration in spezifische Lehr- und Lernumgebungen an beiden Schulen.

 2.Tag: Experimente zu erneuerbaren Energien

Aufbau der Experimente, Verbindung der elektronischen Bauteile und Auswertung der Messdaten mit Tabellenkalkulationsprogrammen erfolgte auf jeder der sechs Stationen in kleinen gemischten Gruppen. Die zweisprachige Anleitung, stand den Schüler: innen zur Verfügung an jeder Station. Die experimentellen Aufbauten, Beobachtungen, Messdaten, Auswertung und Präsentation der Ergebnisse wurden gemeinsam in den vorbereiteten  Arbeitsblättern protokolliert. Diese können später in verschiedenen Lehr- und Lernansätze in beiden Ländern integriert.

Deutsche und polnische Lehrkräfte haben die Schüler*innen an den Stationen fachlich und sprachlich betreut.

1.Experiment zur Untersuchung eines Solarwasserstoff-Systems mit PEM-Elektrolyseur und PEM-Brennstoffzelle

Video zum Versuch hier...

Arbeitsblatt auf Deutsch hier...

Arbeitsblatt auf Polnisch hier...

2. Experiment zur Bestimmung der Leistung und des Wirkungsgrades einer Windenergieanlage

 

Video zum Versuch hier...

Arbeitsblatt auf Deutsch hier...

Arbeitsblatt auf Polnisch hier...

 3. Experiment zur Bestimmung der elektrischen Eigenschaften und Kennwerte eines Photovoltaik-Moduls

Video zum Versuch hier...

Arbeitsblatt auf Deutsch hier...

Arbeitsblatt auf Polnisch hier...

4. Experiment zur Untersuchung der Kenngrößen eines Photovoltaik-Moduls bei unterschiedlicher Einstrahlung und Temperatur

Arbeitsblatt auf Deutsch hier...

Arbeitsblatt auf Polnisch hier...

5. Experiment zum Energiestrom und Elektronenstrom beim Elektromotor mit dem DynaMot-System

Video zum Versuch hier...

2.Tag: Einführung der Schüler in die grundlegenden Konzepte der erneuerbaren Energien

Schüler: innen beider Länder stellen ihre Schulen, Städte und Länder vor. Dadurch wird Dialog und multilinguale Kommunikation gefördert. Weiterhin, tauschen sich die Teilnehmende über die Vielfalt der Traditionen,  Lebensweisen und Schulsystemen aus.

Schüler: innen der 2 Liceum Ogólnokształcące im. Marii Skłodowskiej-Curie w Gorzowie Wielkopolskim stellen ihre Schule vor.

Schüler: innen der Heinrich-Wieland-Schule stellen ihre Schule vor

Schüler: innen der Zespół Szkół Technicznych i Ogólnokształcących w Gorzowie Wielkopolskim

Herr Philipp, Vorsitzende der DE-PL-Gesellschaft des Enzkreises stellt unterschiedliche Facetten der DE-PL-Freundschaft im Enz-Kreis vor, sowohl aus der Vergangenheit als auch aus der Gegenwart.

3.Tag: Besichtigung der größten europäischen Forschungsinfrastruktur für erneuerbare Energie am Karlsruhen Institut für Technologie (KIT)

      Schüler:innen und Lehrkräfte beider Länder erfahren die neuesten Entwicklungen zur intelligenten Verknüpfung verschiedener Energieerzeugungs-, Speicher- und Bereitstellungsmöglichkeiten im direkten Gespräch mit den Forschern des Europas größten Forschungsinfrastruktur für erneuerbare Energie.

 

 

         

         Der Anlagenverbund, der elektrische, thermische und chemische Energieströme sowie neue Informations- und Kommunikationstechnologien verbindet, wird auf dem weitläufigen Gelände der Energy Lab-Einrichtung besichtigt.

       Im Programm wurde auch das KATRIN-Experiment am KIT eingeplant. Das KArlsruhe TRItium Neutrino (KATRIN) Experiment ist ein internationales Großprojekt der physikalischen Grundlagenforschung zur Untersuchung von Neutrinos.Das Bestimmen der Neutrinomasse geschieht bei KATRIN über Messung des Tritium-Betazerfallsspektrums an seinem Endpunkt.

         

         Das KATRIN-Experiment nutzt hochkomplexe Spitzen- und Präzisionstechnik, um die Masse von Elektron-Antineutrinos zu bestimmen. Forscher der KIT haben den wichtigsten Bauteilen des Versuchs, wie z.B. gefrorene Tritiumquelle, supraleitende Magnetspulen oder der massive Vakuumtank mit einem gigantischen Spektrometer, beschrieben..

4.Tag: Besichtigung des Mercedes- und Porsche-Museums in Stuttgart 

Die zwei Technik-Museen in Stuttgart vermitteln neben der Automobilgeschichte auch den Weg zu nachhaltigeren und emissionsärmeren Technologien.

Die Schüler*innen waren an den neuen Entwicklungen in Richtung E-Mobilität interessiert. An den ausgestellten E-Modellen haben sie über technische Lösungen zur Erhöhung der Reichweite mit weniger Energie oder des Komforts mit weniger Material erfahren.

Vor Ort lernen die Teilnehmende die neuen Wege zur Elektroautomobilität, also Fahrzeuge, die vollständig oder teilweise elektrisch angetrieben werden, kennen. 

·        

     Zahlreiche Exponate veranschaulichen die Möglichkeiten, innovative, auf erneuerbaren Energien basierende Lösungen wie klimaneutrale Treibstoffe technisch umzusetzen und sie an bestehenden Fahrzeugen zu verwenden.

An Exponaten und Simulatoren werden die Funktionsprinzipien von Batteriefahrzeugen, Plug-in Hybrid, oder Elektroautos mit Wasserstoff-Brennstoffzellen gezeigt.

Am Porsche Museum erleben die Teilnehmende interaktiv die Faszination des Motorsports mit den aktuellen Porsche-Serienmodellen.

 

5.Tag: Evaluation des Projektes und Vergabe der Teilnahmebescheinigungen

Schüler*innen und Lehrkräfte evaluieren ihr gemeinsames Treffen hinsichtlich verschiedener Kriterien, wie z.B. Nutzen der Zusammenarbeit, Verfügbarkeit über Kooperationstechniken, Erleben von Zufriedenheit, Effektivität und Effizienz durch konkrete Ergebnisse, Erkenntnisgewinnung, Kommunikation, Interesse an Austausch und Verbesserungsmöglichkeiten. Ein bilingualer Fragebogen mit Angaben zur Projektorganisation, Erkenntnisgewinnung sowie zum Teamwork wird von allen Teilnehmer*innen ausgefüllt und gemeinsam bewertet.

Überwiegend haben sich die Schüler*innen und die Lehrkräfte beider Teams sehr positiv über die Zusammenarbeit, das neue Gelernte, die kulturellen Aspekte des Treffens geäußert.

Anschließend erfolgte die Abschlussfeier mit der Verleihung der Teilnahmebescheinigungen.

 

Impressum                       Datenschutz
Copyright © 2022 Mint Seite der Heinrich-Wieland-Schule Pforzheim. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.