Mess- und Warnsystem für Luft- und Wasserqualität

System pomiarowy i ostrzegawczy do monitorowania jakości powietrza i wody

Projektnummer: P-20219-26

Das Projekt wurde durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk gefördert

 

Ziel des Projektes:

  •            Schüler*innen beider Länder entwickeln, testen und wenden ein automatisiertes Mess- und Warnsystem zur Luft- und Wasserqualität an.
  •       Teilnehmer*innen lernen gemeinsam Świnoujście als moderne Küstenstadt und als Ort grenzüberschreitender Zusammenarbeit, in der technologische Innovation, wirtschaftliche Strategie und gesellschaftlicher Wandel eng miteinander verbunden sind, kennen. Auch Szczecin und die deutschen Kaiserbäder wurden erkundet.
  •        Das Projekt hat auch eine interkulturelle Komponente, die den Dialog, das Verständnis und die Wertschätzung für die Vielfalt von Sprachen, Traditionen und Lebensweisen unserer Schülergruppen fördert.

 

Teilnehmer:

16 polnische Schüler*innen und 2 Lehrkräfte aus Zespół Szkół Budowlanych i Ogólnokształcących in Jarosław, Zespół Szkół Technicznych i Ogólnokształcących in Gorzów Wielkopolski  und Mitglieder der Stiftung zur Förderung der Bildung Pro Synergia in Gorzów Wielkopolski

 

13 Schüler*innen und 2 Lehrkräfte von Heinrich-Wieland-Schule in Pforzheim

Programm des Projektes:

1.Tag: Kennenlernen und organisatorische Hinweise

Ausführliche Informationen zu den geplanten Ausflügen und Besichtigungen von Museen sowie zu den gemeinsamen Experimenten haben alle Teilnehmer schon am ersten Tag des Treffens von unserem polnischen Partner, die Mitglieder der Stiftung zur Förderung der Bildung Pro Synergia in Gorzów Wielkopolski sind, bekommen

 

2.Tag: Vormittag

       Gemeinsame Entdeckung der Stadt Świnoujście, die eine erhaltene historische Struktur als Kur- und Badeort aufweist und eine der längsten Strandpromenaden Europas hat.

       Die polnischen Partner haben über den Bau eines LNG-Terminals vorgetragen. Die dargestellte technische Infrastruktur ist nicht nur ein Beispiel für hochentwickelte Ingenieurskunst, sondern auch Ausdruck politischer Bestrebungen nach Energiesicherheit.

 

 

2.Tag: Nachmittag

  • Übergabe der personalisierten Mappen mit dem Programm des Treffens.
  • Verteilung der Schüler*innen in gemischten Gruppen, mit dem Auftrag, während des Treffens technische und kulturelle Gemeinsamkeiten zu erkunden.

 

Einführung der polnischen Schüler*innen in die grundlegenden Konzepte des Mess- und Warnsystems für Luft- und Wasserqualität durch die deutschen Schüler*innen im Konferenzraum des Hotels.

  • Präsentation der Hard- und Software des Systems: Luftsensoren für Innenräume und Sensoren zur Messung der Wasserqualitätsparameter
  • Erklärungen über die Aufzeichnung, Visualisierung in Echtzeit auch direkt auf Handys und Speicherung der Messdaten;
  • Kommunikations-Modul zuständig für die Verbindung vom WLAN und Pi-Server.
Präsentation der Heinrich-Wieland-Schule in Pforzheim (auf Polnisch und Englisch)

 

 Weitere Präsentationen der deutschen Schüler*innen:

       Präsentation der wichtigen Luftschadstoffe und deren Gesundheitsauswirkungen sowie deren Messung mit unserem System

       Präsentation der Wertebereiche der Parameter zur Wasserqualität für Trinkwasser, Schwimmbad und Süßwasserseen.

Die Messungen der Luftqualität im Konferenzraum verlaufen parallel zu verschiedenen Präsentationen der Schüler.
Beobachtungen  des Verlaufs von Messwerten über eine längere Zeit in Abhängigkeit von Raumbelegung, Zeitdauer der Raumnutzung oder Belüftungssituation.
Visualisierung der Messwerte zur Luftqualität (IAQ-Index als Indoor Air Quality  )
in Echtzeit auf Handys der Teilnehmer*innen
Präsentation und Austausch über die Testaktivitäten mit dem Mess- und Warnsystem für Luft-
und Wasserqualität
 
Die zweisprachige Präsentation findet man hier...

 

3.Tag: Messung der Luftqualität im Minibus auf den Weg nach Szczecin

 

 

Visualisierung der Messwerte zur Luftqualität (IAQ-Index als Indoor Air Quality) in Echtzeit, sowie des Verlaufs des IAQ-Index im Straßenverkehr.

Beobachtung des Verlaufs von Messwerten in Abhängigkeit von Verkehrsbedingungen (z.B. Stau links) oder Belüftungssituation.

Besichtigung des Meeresforschungszentrums in Szczecin

Eine große Ausstellung ermöglicht den Teilnehmern eigenständiges Experimentieren. Interaktive Exponate, wie z.B. Teile von Schiffen und deren Ausrüstung, Werkzeuge und Instrumente rund ums Segeln und verschiedene maritime Aktivitäten, Modelle und Nachbildungen, wecken Neugier und Lernbegeisterung.

 

Schüler*innen beider Länder nehmen an einem Workshop zur Erkundung von endothermen und exothermen Reaktionen unter der Anleitung der Fachkräfte des Meeresforschungszentrums teil.

Die polnischen Partner tragen über die Geschichte und Architektur des  Szczecin vor. Von der Dachterrasse des Meeresforschungszentrums bewundern die SuS die Hakenterrasse am westlichen Ufer der Oder mit dem Gebäude der Marineakademie sowie des Woiwodschaftsamtes.

Besichtigung des Museums Techniki i Komunikacji  in  Szczecin

In gemischten Gruppen bewundern die Teilnehmer*innen Exponate der Stettiner Autoindustrie aus verschiedenen Epochen, u.a. Motorräder der Vorkriegsfirma Alba, Stoewer-Autos sowie Wagen sozialistischer Länder oder alte Straßenbahnwagen.

Die Sammlung von Erzeugnissen aus den Werken, die von zwei Generationen der Familie Stoewer in Szczecin aufgebaut wurden, erhält große Aufmerksamkeit.

 

4.Tag

 Einsetzen des Mess- und Warnsystems zur Wasserqualität in Lunowo am Stettiner Haff

Schüler beider Länder untersuchen die Qualität eines Süßwassersees. Dabei werden Temperatur und Trübheit mit herkömmlichen Geräten, wie z.B. mit einer Secchi-Scheibe, gemessen.

Mit dem zum Projekt entwickelten Mess- und Warnsystem werden Temperatur, Gesamtzahl gelöster Feststoffe (TDS) sowie die pH-Werte automatisiert aufgezeichnet, in Echtzeit visualisiert (auch am Handy) und gespeichert.

Die gemessenen Werte werden nach spezifischen Grenzwerten interpretiert.

Faktoren, die diese Werte beeinflussen, wie Gestein, Boden, Algenwachstum, Niederschlag und Verdunstungsrate, werden analysiert.

 Mit der Fähre zum Hafen von Świnoujście

 

Die polnischen Partner tragen über die frühere Rolle des Hafens im Güterverkehr sowie in der Nachkriegszeit und sozialistischen Phase vor.

Sie beschreiben die moderne Entwicklung des Hafens als einen der wichtigsten Seehäfen Polens, der sich in den letzten Jahrzehnten zu einem zentralen Logistik- und Energieumschlagplatz an der Ostsee entwickelt hat.

Kurzer Ausflug nach Heringsdorf

Teilnehmer*innen beider Länder besichtigen gemeinsam Heringsdorf als bekanntestes und ältestes Bad auf der Insel Usedom. Dabei wird historische Architektur mit modernen Akzenten bestaunt.

Auch ein Spazierengehen auf die Seebrücke Heringsdorf, eine der längsten Seebrücken Europas, mit Geschäften und Restaurants, bietet Raum zum Verweilen und Genießen der frischen Meeresluft.

Präsentation der polnischen Schulen

 

5.Tag:Besichtigung verschiedener Orte auf der deutschen Seite der Insel Usedom

Freizeitpark im Dorf Koserow auf Usedom

In gemischten Gruppen stöbern die Teilnehmer*innen im Manufakturen-Markt, der rund um die Herstellung traditioneller Produkte von Erdbeeren gestaltet ist.

Gemeinsam werden Köstlichkeiten wie Marmeladen oder Bonbons und Schokolade probiert.

Im Hof erleben die Schüler*innen verschiedene Attraktionen.

 

Besichtigung des Heimat- und Eisenbahnmuseums Zinnowitz

Dargestellt sind Exponate zur Eisenbahngeschichte, u.a. die Usedomer Bäderbahn sowie die Modellbahnanlage zum alten Bahnhof Zinnowitz von den Jahren 1943/44.

Aktivitäten im Schwimmbad

  • Entnahme der Wasserprobe für die Untersuchung der Wasserqualität:
  • Direkte Messung des pH-Wertes, der Temperatur und der Gesamtzahl gelöster Feststoffe (TDS) mit unserem Mess- und Warnsystem zur Wasserqualität.
  • Gemessen wurden normale Werte im Schwimmbad mit Brom oder Chlor, was zeigt, dass das Wasser angenehm für die Haut und die Augen ist.
  • Austausch über mögliche schlechtere Werte des pH oder TDS, wie z. B. Verringerung der Wirksamkeit der Desinfektion oder Korrosionen.

 Abend des kulturellen Austausches

Gemeinsame Teilnahme an Quiz: „Was wissen wir über das Nachbarland? “ Wettbewerb mit Preisen!

Ziel:

  • Förderung des Verständnisses und der Wertschätzung für die Vielfalt von Sprachen, Traditionen und Lebensweisen unserer Schülergruppen.
  • Abbau der Vorurteile und Stereotypen zur Verbesserung der sozialen Integration.
  • Förderung des Dialoges und der Interaktion zwischen den Schüler*innen beider Länder.

Die Quiz-Gewinner beider Länder erhalten Preise und Applaus.

 

 

6.Tag: Morgen des gemeinsamen Frühstückens und des Abschiedes

  • Austausch über verschiedene Aspekte des Projektes, wie z. B. Projektorganisation, Kommunikation, geplante Aktivitäten, kulturellen Dialog.
  • Vergleich des Ertrags und des Aufwands des Projekts. Welche kulturellen und fachbezogenen Erkenntnisse und Perspektiven haben die Schüler*innen gewonnen.
  • Austausch über mögliche Probleme, die bei der Durchführung des Projekts aufgetreten sind (fehlende Informationen, Schwierigkeiten bei der mehrsprachigen Kommunikation).
  • Planen eines Projektes in Pforzheim, Deutschland.

 

 

 

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